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Hohe Akzeptanz der Erneuerbaren Energien in Polen

panele fotowoltaiczneDer Ausbau der Erneuerbaren Energien genießt in Europa ebenso wie in Nordamerika, Australien und Neuseeland hohe Akzeptanz. Das geht aus einer Analyse einschlägiger Umfragen hervor, die die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) erstellt hat. Die Ergebnisse sind im neuen AEE-Hintergrundpapier „Die Akzeptanz Erneuerbarer Energien im Spiegel von Umfragen in Industriestaaten“ zusammengetragen.

Die AEE-Analyse von rund 15 Umfragen aus zehn Ländern konzentriert sich auf die sozio-politische Akzeptanz der Erneuerbaren Energien. Diese umfasst die Akzeptanz für einzelne EE-Technologien im Allgemeinen ebenso wie die Zustimmung zu bestimmten Fördermaßnahmen im Besonderen. Die stärkste Akzeptanz für den Ausbau Erneuerbaren Energien wurde laut dem Umfragevergleich in Deutschland verzeichnet, dicht gefolgt von Frankreich und Japan.

In Polen war die Zustimmung zu Erneuerbaren Zielen insgesamt hoch. Ein Drittel der Bevölkerung hielten die Erneuerbaren Energien Ziele der Regierung für sehr wichtig und weitere 55 Prozent für recht wichtig. In der AEE-Analyse ist eine ältere Umfrage der Universität Stettin angeführt worden, in der mehr als 80 Prozent der Teilnehmer stimmten der Aussage zu, EE beeinflussten den technischen Fortschritt in Polen positiv. Mehr als 90 Prozent sahen positive Umwelteffekte durch EE. Gut für die Versorgungssicherheit hielten 72 Prozent der Polen die Erneuerbaren.

Den vollständigen Text des AEE-Hintergrundpapiers „Die Akzeptanz Erneuerbarer Energien im Spiegel von Umfragen in Industriestaaten“ finden Sie hier

 


Polen zählt zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands

pieczątka_eksportMit einem Warengesamtwert von über 96 Milliarden Euro zählt Polen zu den wichtigsten Handelspartnern der Bundesrepublik. Das geht aus den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2015 hervor. Damit belegt Polen den siebten Rang, nach den USA, Frankreich, Niederlanden, China, UK und Italien.

Die deutschen Ausfuhren nach Polen hatten einen Gesamtwert von über 52 Milliarden Euro, die Einfuhren einen Wert von ca. 44 Milliarden Euro. Die vollständige Publikation des Statistischen Bundesamtes vom 24.02.2016 „Außenhandel. Rangfolge der Handelspartner im Außenhandel der Bundesrepublik Deutschland” kann hier heruntergeladen werden.

Meine Firma unterstützt deutsche Unternehmen bei Erschließung des polnischen PV-Marktes. Auf der Webseite von Germany Trade & Invest, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland, wird meine Firma als Ansprechpartner für deutsche Firmen genannt, die auf dem polnischen PV-Markt aktiv werden wollen. Den Text finden Sie hier


Zum PV Markt in Polen auf der führenden B2B Solarkonferenz Deutschlands

16ForumSolarpraxis_200x600Forum Solarpraxis (Berlin, 26-27. November) findet in diesem Jahr bereits zum 16. Mal statt. Erwartet werden 700 TeilnehmerInnen. Das diesjährige Motto der Konferenz lautet: Wege in die neue Energiewelt. Es freut mich auf der führenden B2B Solarkonferenz Deutschlands einen Workshop zum Thema: „PV Markt in Polen: Wachstumspotenzial und Rahmenbedingungen für Investoren” zu leiten.

Die Solarindustrie steht vor radikalen Veränderungen: wir alle befinden uns auf dem Weg in die neue Energiewelt. Dem trägt das 16. Forum Solarpraxis in besonderem Maße Rechnung – mit einem verstärkten Fokus auf das Zusammenwachsen des Kosmos aus vielen kleinen Welten zu einer neuen Energiewelt. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf innovativen Stadtwerken und Energieversorgern und deren neuen Geschäftsmodellen mit erneuerbaren Energien.

In dem Workshop „PV Markt in Polen“ bespreche ich die Rahmenbedingungen, Chancen und Risiken für Investoren auf dem polnischen PV-Markt. Die Umstellung der Förderung erneuerbarer Energiequellen auf ein Auktionsmodell wird dabei ein der Themen sein. Die Rechtsfragen werden in dem Workshop von Frau Joanna Krawczyk, Rechtsberaterin, erläutert. Der Workshop richtet sich an Hersteller, Händler, Projektentwickler und Investoren, die auf dem polnischen Markt bereits aktiv sind bzw. einen Markteinstieg planen. Mehr Informationen zu dem Workshop sowie zu der Konferenz finden Sie auf der Konferenzseite hier


ADM unterstützt den Polnischen Fotovoltaik-Verband bei Organisation und Umsetzung von Schulungen

PV-POLAND-10lat-ADMDer Polnische Fotovoltaik-Verband (PTPV) wird seit November 2015 bei der Organisation und Umsetzung von Schulungen durch ADM Poland unterstützt. PTPV ist der traditionsreichte Verband der PV-Branche Polens. Gegründet wurde er vor 10 Jahren dank der Initiative von Dr. Stanislaw Pietruszko, dem Präsidenten des Verbands. Der Verband verfügt über das am besten ausgestattete PV-Schulungszentrum Polens. Auf einer Fläche von 700 Quadratmeter gibt es 4 PV-Anlagen im Freien mit Montagesystemen für Flachdächer, Schrägdächer und für freistehende Anlagen sowie zwei Schrägdach-Attrappen in Räumen mit verschiedenen Dacheindeckungen. Es ist ein zertifiziertes Schulungszentrum für PV-Installateure.

Das Schulungszentrum kann durch Hersteller von PV-Komponenten sowie Großhändler für die Durchführung von Schulungen für ihre Partner genutzt werden. Die Schulungen können entweder als eintägige bzw. mehrtätige Schulungen inkl. Übernachtung und zusätzliches Programm ausgelegt werden. Falls es der Kunde wünscht, kann die Einladung der Teilnehmer durch ADM übernommen werden.

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GTAI über den PV-Markt in Polen

solar-cellsAuf der Webseite von Germany Trade & Invest, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland, ist ein Text über den PV-Markt in Polen veröffentlicht worden. Autorin ist Beatrice Repetzki, Polen-Korrespondentin von GTAI. Der Text ist sehr gut recherchiert und bietet eine Übersicht über den Segment der PV-Mikroanlagen (nach dem polnischen Recht Anlagen mit bis zu 40 kW installierter elektrischer Leistung). Meine Firma wird in dem Text als Ansprechpartner für deutsche Firmen genannt, die auf dem polnischen PV-Markt aktiv werden wollen. Den vollständigen Text finden Sie hier


Branchenkonferenzen auf der Messe RENEXPO®-Poland

5 konferencja Towarzystwa FotowoltaikiEnRENEXPO®-Poland ist die größte Fachmesse Polens für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Sie findet vom 22 bis 24. September in Warschau statt. Dank zahlreicher Branchenkonferenzen, Seminaren und Schulungen ist sie eine Plattform für Informations- und Meinungsaustausch. Auf zwei der Konferenzen werde ich als Referentin die Gelegenheit haben mich an Diskussionen über die Erneuerbaren Energien in Polen zu beteiligen. Die Konferenz „Gesellschaftliche Aspekte der Erneuerbaren Energien“ bietet ein Forum zum Meinungsaustauch zwischen Abgeordneten verschiedener Parteien, Wissenschaftler sowie Unternehmens-Vertreter. Die „Internationale Konferenz Fotovoltaik in Polen“ widmet sich in diesem Jahr sowohl den wichtigsten Herausforderungen für die polnische PV-Branche, als auch der Zukunft der Fotowoltaik in Europa. Die Beiträge auf dieser Konferenz werden in Englisch oder in Polnisch gehalten, es wird allerdings eine Simultanübersetzung angeboten. Mehr Informationen zu den Konferenzen auf den Web-Seiten  2-te Konferenz Gesellschaftliche Aspekte der Erneuerbaren Energien (Polnisch) sowie 5-te Internationale Konferenz Fotovoltaik in Polen (Englisch)


Der polnische PV-Markt – eine Zusammenfassung des Marktes

panele fotowoltaiczneDer polnische PV-Markt: Rechtslage, Förderung

1. Der rechtliche Rahmen:

– „Der kleine Dreierpack“ – eine Novelle des Energiegesetzes sowie anderer Gesetze aus dem Jahre 2013

– Erneuerbare Energien Gesetz (Ustawa o OZE) aus dem Jahre 2015

2. Einige Förderinstrumente und Förderprogramme für PV Anlagen:

– Förderprogramm „Prosument“ des Landesfonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (NFOSiGW) für Anlagen bis 40 kWp: ca. 200 Mio. EUR für die Jahre 2014-2020 (Inbetriebnahme der Anlagen bis 2022)

– Förderprogramm „Bocian“ des Landesfonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (NFOSiGW): ca. 140 Mio. EUR für die Jahre 2015-2020 (Inbetriebnahme der Anlagen bis 2023) (czytaj dalej…)


Konferenz: Erneuerbare Energien – eine neue Rechtslage

Rzeczpospolita_30.03.2015Die gestrige Konferenz: Erneuerbare Energien – eine neue Rechtslage, veranstaltet durch eine der größten Tageszeitungen Polens Rzeczpospolita, bot eine exzellente Gelegenheit dar über Themen rund um das neue polnische EE-Gesetz sowie über das Förderprogramm „Prosument“ zu diskutieren. Sprecher auf der Konferenz waren u.a. Janusz Pilitowski, Abteilungsleiter für Erneuerbare Energie im Wirtschaftsministerium und Malgorzata Skucha, Präsidentin des Nationalfonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft. In meiner Präsentation sprach ich über wirtschaftliche Auswirkungen des neuen Gesetzes auf die Unternehmen der EE-Branche sowie über den polnischen Markt für EE-Kleinanlagen.


Der Markt für Kleinanlagen öffnet sich. Vergütungssätze nach dem polnischen EEG.

Fot. Krzysztof Białoskórski

Fot. Krzysztof Białoskórski

Der Kampf um eine feste Einspeisevergütung für Kleinerzeuger scheint gewonnen zu sein. Am 20. Februar hat der Sejm, das Unterhaus des polnischen Parlaments, das erste polnische Gesetz zur langfristigen Förderung der Erneuerbaren Energien, das EE-Gesetz (Ustawa o OZE) in der Fassung mit den festesten Einspeisesätzen für Kleinerzeuger verabschiedet. Zuvor war diese Regelung durch den Senat, die zweite Parlamentskammer, abgelehnt worden. Das Gesetz bedarf noch einer Unterzeichnung durch den Staatspräsidenten. Mit einem Veto des Staatspräsidenten wird es nicht gerechnet.

Die Betreiber von neuinstallierten EE-Kleinanlagen bekommen 15 Jahre lang eine feste Einspeisevergütung. Die Höhe der Vergütung hängt von der Art sowie der Nennleistung der Anlage ab. (czytaj dalej…)


Das polnische EE-Gesetz ist durch Sejm verabschiedet worden. Feste Einspeisevergütung für Kleinerzeuger.

Fot. Rafał Zambrzycki

Fot. Rafał Zambrzycki

Am letzten Freitag, dem 16. Januar 2015, ist das erste polnische Gesetz zur langfristigen Förderung der Erneuerbaren Energien, das EE-Gesetz (Ustawa o OZE) durch den Sejm, das Unterhaus des polnischen Parlaments, verabschiedet worden. Das vom Sejm angenommene Gesetz beinhaltet eine enorm wichtige Änderung zum Gesetzesentwurf. Die Betreiber von kleinen EE-Anlagen bekommen 15 Jahr lang eine feste Einspeisevergütung. Die Annahme dieser Änderung stellt eine Überraschung dar.

Das Gesetz wird jetzt an die zweite Kammer des Parlaments, den Senat, weitergeleitet. Im Falle einer Ablehnung durch den Senat, kommt es wieder in den Sejm, der der Ablehnung durch eine absolute Mehrheit widersprechen kann. Das Gesetz bedarf dann noch einer Unterzeichnung durch den Staatspräsidenten.


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